Keep calm and get some Laksa.

Laksalicious. Herr Rüger wirft wieder mit komischen Fantasiebegriffen um sich, wird so mancher nun meinen. Doch hinter dem eventuell komische klingenden Namen "laksa" verbirgt sich eines der malayischen Nationalgerichte schlechthin: eine auf Kokosmilch und Chilipaste basierende Nudelsuppe mit einer vielseitigen und leckeren Einlage. Gerade wegen der vielen Komponenten, die diese Suppe eigentlich für jeden zu einem unvergesslichen Erlebnis machen sollten, wird das Laksa in Malaysia auch das "Gericht mit den 1000 Zutaten" genannt und wurde unter diesem Namen letztlich auch vom Spiegel in einem eigenen Artikel näher beschrieben. Wer selbst jetzt nicht für eine Nudelsuppe von Weltruhm nach Kuala Lumpur oder Singapur jetten möchte, ist mit dem untenstehenden und von Herrn Rüger auf Authetizität getesten Rezept auf jeden Fall zumindest geschmacklich in Malaysia angekommen.

Zutaten.

(für zwei Personen)

 

Für das Laksa:

1 Brathähnchen

1 rote Zwiebel

Laksa-Paste

1 EL brauner Zucker

3 EL Pflanzenöl

10 Garnelen / Tiger Prawns

1 Dose Kokosmilch

10 Fischbällchen (aus der Tiefkühltheke des Asia-Markts)

1 Packung „Fried Tofu“

200 g Sojasprossen

2 Limetten

1 rote Chili

Koriander

1 l Hühnerbrühe

2 Eier

2-3 Kaffir-Limettenblätter

300 g Reisnudeln

 

Für die Hühnerbrühe:

Die Karkasse und die Flügel des Brathähnchens

2 l Wasser

5 Scheiben Ingwer

1 Zimtstange

4 Sternanis

2 Stiele Zitronengras

Salz

Pfeffer

Zucker

 

Für die Laksa-Paste:

5 EL Chiliflocken mit getrockneten Shrimps aus dem Asia-Markt

1 rote Zwiebel (grob gehackt)

3 Knoblauchzehen (fein gehackt)

2 Zitronengrasstiele (fein gehackt)

1 TL gemahlenes Curcuma

3 EL Erdnüsse

2 TL gemahlene Koriandersaat

1 TL gemahlenen Kreuzkümmel

1 TL Paprikapulver

4 EL Olivenöl

Zubereitung.

  1. Das Huhn. Das Huhn sollte zu Beginn in Brust, Keule, Flügel und Karkasse zerteilt werden.
  2. Hühnerbrühe. Für die Hühnerbrühe einfach die Karkasse und die Flügel des Hühnchens mit den Gewürzen in kaltem Wasser ansetzen, dieses zum Kochen bringen und ca. zwei Stunden bei mittlerer Hitze kochen lassen. Am Ende mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.
  3. Laksa-Paste. Im zweiten Arbeitsschritt empfiehlt es sich, die Laksa-Paste herzustellen. Hierzu alle Zutaten in einen Mixer oder eine Moulinette geben und zu einer sämigen Paste pürieren. Die Paste noch ca. eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.
  4. Die Garnelen. Die Garnelen vom Kopf befreien und die Schwänze bis auf das letzte Schwanzsegment schälen. Den Darm entweder direkt nach dem Abdrehen des Kopfes ziehen oder mit einem flachen Schnitt über den Rücken entfernen.
  5. Das Curry. Für das Curry muss die Laksa-Paste in einem Topf mit etwas Pflanzenöl angeschwitzt werden. Wenn sich am Boden des Topfes erste Röstrückstände bilden, mit etwas Brühe ablöschen und aufkochen lassen. Nun den Rest der Brühe aufgießen. Von den Hühnerbrüsten und –keulen die Haut vorsichtig abziehen und zur Seite legen. Die Keulen entbeinen und zusammen mit den Hühnerbrüsten in Stücke schneiden. Nun die Kokosmilch angießen und das Hähnchenfleisch sowie den in Würfel geschnittenen Tofu, die Fischbällchen und die Kaffir-Limettenblätter zugeben. Alles ca. 30 Minuten kochen lassen und dann die Garnelen in das Curry geben. Den Saft einer Limette zugeben und mit Salz abschmecken.
  6. Die Nudeln. Die Nudeln nebenher in Salzwasser kochen und abgießen.
  7. Anrichten. Die gekochten Reisnudeln in eine Schüssel geben und die Brühe des Currys angießen. Die Einlage auf den Nudeln verteilen und mit in feine Streifen geschnittener roter Zwiebel, Koriandergrün, in feine Scheiben geschnittener Chili und dem Ei garnieren.

 


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