Was macht Herr Rüger eigentlich? Finde es heraus!

Herr Rüger macht viel. Bereits zu Jugendzeiten versuchte sich Herr Rüger in vielen verschiedenen Sportarten und anderen Freizeitbeschäftigungen. Dies alles schien Herr Rüger damals auch zu gelingen. Bis zu diesem einen rätselhaften Tag, als der das erste Mal alleine mit einer Packung Nudeln vor dem elterlichen Herd stand....

Für einen besseren, schnelleren und einfacheren Überblick über alle hier veröffentlichten Beiträge, Rezepte und Bilder - egal ob zum Thema Kochen, Fotografie oder Jagd - hat Herr Rüger nun auch eine Suchfunktion eingebaut! Viel Spaß beim Stöbern!


Herr Rüger kocht.

Man sagt zwar immer, dass man Vorträge und Einleitungen nicht mehr mit schlauen Sätzen beginnen soll, Herr Rüger macht dies aber dennoch. "An deinem Herd bist du genauso ein König wie jeder Monarch auf seinem Thron.", sagte einst Miguel de Cervantes. Und da auch Herr Rüger gerne König wäre, kocht er mit Lust und Leidenschaft, nur um Euch alle teilhaben zulassen!

Herr Rüger fotografiert.

Vom Kochen allein wird man allenfalls satt. Erinnerungen jedoch behält man meist nur recht wenige. Dies gilt aber nicht nur fürs Essen sondern auch für nahezu alle Erlebnisse eines Menschenlebens. Aus diesem Grunde hat sich Herr Rüger mit der Funktionsweise und Bedienung von Kameras vertraut gemacht und fotografiert hin und wieder dies und das oder den ein oder anderen.

Auf der Jagd.

"Nicht noch ein wilder Waidmann!", möchte nun vielleicht so  mancher denken - wie es auch Herr Rüger tat, bevor er das erste Mal mit auf Hochsitz saß und erfahren durfte, was es wirklich heißt, Jäger zu sein. In der Hoffnung etwas mehr Inhalte und Hintergründe zu Gerichten aus Feld und Wald zu vermitteln, finden sich nun zahlreiche Wildrezepte und vieles mehr auf dieser Homepage.



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Neues bei Herr Rüger.

Direkt aus dem Herzen Sichuans: Dan Dan Mian.

Chengdu, Juli 2014. Nach einer längeren Reise von Shanghai in das Tor nach Tibet hat Herr Rüger Hunger. Es soll etwas Schnelles sein. Nicht der berühmte Sichuan-Hotpot der zelebriert werden will. Herr Rüger marschiert mit seinem Rucksack durch die Stadt. Einmal quer durch die Metropole im Herzen Sichuans. Das Hotel im Norden ist einladend und der Rucksack schnell im Zimmer abgelegt. Es soll ein Kloster geben, das unweit des Hotels mit einem Park und einem kleinen Marktviertel lockt. Also nichts wie hin! Neben den üblichen Gerichten findet unächst ein gegrillter Lammspieß vom uigurischen Grillmeister den Weg in Herr Rügers Magen, bis er schließlich am Ziel ist: ein Nudelrestaurant!

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Incredible India: Roadkill Chicken Tandoori.

Tikka, tikka, tikka. Besondere Zeiten verlangen nach besonderen Maßnahmen. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass wir auf der Straße nach überfahrenen Tieren suchen müssten, um diese dann bestmöglich zubereiten. Wenn wir nun alle zu Hause bleiben, um der Corona-Pandemie zu begegnen, sollten wir es und in unseren privaten vier Wänden doch wenigstens so gut wie möglich gehen lassen. Wer gerne Grillhähnchen isst und auch der indischen Küche nicht abgeneigt ist, der wird mit diesem Rezept sicherlich viel Freude haben. Mehr möchte ich nun auch gar nicht schreiben. Bleibt gesund und macht das Beste aus der aktuellen Situation!

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[Special] Culinary Korea #7: Yukhoe - Der Bruder des Tartar.

Seoul Food. Herr Rüger hat eine ganz besondere Beziehung zu Korea und zur koreanischen Küche. Während vieler Reisen in das wuselige Seoul konnte Herr Rüger neben den klassischen Grillgerichten wie Bulgogi und Galbi, dem Sashimi auf dem Noriyangin-Fischmarkt, kalten Nudelsuppen, Bibimbap und allerlei für den europäischen Gaumen eher unmöglichen Gerichten auch den koreanischen Bruder des Tartars kennenlernen: Yukhoe. Probiert es aus, seid gespannt, freut euch und genießt ein tolles, einfaches Gericht aus Korea. Wer noch mehr Hunger auf koreanisches Essen bekommen hat, findet unter dem Special "Culinary Korea" noch ein paar mehr Rezepte von Herr Rüger.

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Weil's so schön war: Steak Tartare.

Horrido! Manchmal gibt es Tage da spürt man es richtig. Das Verlangen nach etwas Großartigem. Großartig ist dabei nicht unbedingt aufwändig oder kompliziert, manchmal können es auch einfache Gerichte wie Tatar sein, die uns ein Lächeln der Zufriedenheit ins Gesicht zaubern. Tatar ist - der Sage nach - nach dem Volk der Tataren benannt, die während der langen Ritte durch die Steppe Fleisch unter ihren Sätteln mürbe geritten haben sollen. Dies kann man nun glauben, oder eben auch nicht. Das, was uns heute als Tatar bekannt ist, geht wohl eher auf den französischen Meisterkoch Auguste Escoffier zurück, der 1921 ein Gericht aus roher Rinderhüfte und der von ihm Sauce à la Tartare benannten Würzsoße aus Senf und Ei kreierte. In Deutschland wird das Fleisch oft auch Schabefleisch genannt, das - und das ist jetzt eher eine Frage des Glaubens - das Fleisch nicht gewolft sondern quer zur Faser abgeschabt wird. Wer also am Wochenende noch weiß, was er essen will, hat nun eventuell eine Idee.

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Sauereien: Schweinekotelett mit Schwarzwurzel.

Sauerei! Eigentlich sollte es ein schönes Stück Rindfleisch oder Ente werden, doch wie so oft kommt es am Ende doch anders, als man denkt. So stand Herr Rüger vor den unendlichen Weiten des Fleischregales im Großmarkt und machte sich über sich, das Leben, das Universum und sein Abendessen Gedanken. Es wird jetzt nicht überraschen, dass die Antwort auf diese Fragen nicht in Regal 42 wartete sondern in einer Kühltheke um die Ecke mit besonderen Fleischzuschnitten. Das zartrosafarbene, fein marmorierte Fleisch mit dem dicken Fettdeckel schrie geradzu danach, auf dem Rügerschen Grill zu einem leckeren Abendessen zu werden. Rügerus vult!

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[Special] Quick and Dirty #10: Linguine mit Pilzrahmsoße.

Magic Mushrooms. Wenn das Wetter im Herbst umschlägt, geht sie los, die Pilzsaison. Doch was sind diese komischen Gebilde, die innerhalb kürzester Zeit aus dem Waldboden und Totholz sprießen und dann wieder verschwinden, als ob nichts gewesen wäre? Pilze sind zunächst keine Pflanzen sondern bilden neben denselben und den Tieren eine große dritte Kategorie der Lebewesen auf unserer Erde. Pilze bestehen aus einem sich in ihrem Lebensraum immer weiter ausbreitenden Myzel (einer Art Wurzelwerk) und dem Fruchtkörper. Zum Verzehr geeignet ist lediglich der Fruchtkörper spezieller Pilze. Giftige Pilze beinhalten in der Regel ein die Leber schädigendes oder zerstörendes Gift oder aber - für den geneigten Konsumenten - psychoaktive Substanzen. Allen Speisepilzen gemein ist aber, dass sie ein tolles Lebensmittel sind, das sich vielfältig zu leckeren Gerichten verarbeiten lässt.  

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Gans schön gut: Apfelleberwurst von der Gans.

Bei Hunger und Durst hilft Leberwurst. In einem früheren Beitrag hatte Herr Rüger bereits über die Herstellung normaler Leberwurst berichtet. Doch gerade in der Weihnachtszeit erlangt dieses Rezept in einer leichten Variation neue Bedeutung. Die Gänse wandern massenweise in Einkaufstüten auf dem Markt, um über die Feiertage im Ofen Farbe anzunehmen und mit Rotkohl und Klößen der sehnlich wartenden Feiertagsgesellschaft am festlich gedeckten Tisch serviert zu werden. Doch eine Gans besteht aus mehr als nur Fleisch, Fett und Knochen. Während die Innereien grundsätzlich eine gute Soßenbasis abgeben, ist Herr Rüger die Leber fast schon zu schade, um als Soßenansatz herhalten zu müssen.

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Die Kiste der Pandora: Spanferkel aus der Caja China.

Kistenschweine. Ein Jahr ist es jetzt her seit Herr Rüger im Angelurlaub in Norwegen das erste Mal mit einem Spanferkel aus der Caja China konfrontiert wurde. Dieses aus Südamerika stammende Grillgerät faszinierte Herr Rüger ebenso wie der Gedanke an die Zubereitung eines ganzen Spanferkels wie beim Pork Roasting. Eine einfache, mit Edelstahl ausgeschlagene Holzkiste mit einer Blechwanne als Deckel soll das perfekte Spanferkelgrillgerät sein? Die erste Skepsis wich der Begeisterung: Auf jeden Fall! Die Zubereitungsart und das Ergebnis waren so überzeugend, dass nur noch die nächste Gelegenheit gefunden werden musste, um ein weiteres Spanferkel in die Chinesische Kiste zu stecken und zu einem Erlebnis zu verarbeiten.

 

Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Lehrmeister und wohl besten Pork Roaster, den Herr Rüger kennt und der immer mit Rat und Tat zur Seite stand.

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Vom Wald in den Mund: Wildmaultaschen.

Es ist Herbst. Die Tage sind schon merklich kürzer geworden und auch das Wetter lässt so langsam keine Zweifel mehr zu, dass der Spätsommer dem Herbst gewichen ist. Doch so sehr es uns auch wiederstrebt bei diesem Regenwetter das Haus zu verlassen, es hat auch etwas Gutes: Pilze! Wo es diesen Geschöpfen lange Zeit noch zu trocken war, sprießen sie nach den vielen Regentagen jetzt aus dem Waldboden und ziehen trotz widrigster Bedingungen nun auch die Pilzsammler in den Wald. Für die Jäger unter uns beginnt nun aber nicht nur die Pilz- sondern auch die Drückjagdsaison. Zudem wird der ein oder andere noch daran arbeiten müssen, den Abschussplan für Rehwild zu erfüllen. Wie schön  wäre es nun, wenn man ein Rezept hätte, in dem sowohl das kürzlich erlegte Wild als auch die eben geernteten Pilze verarbeitet werden können? 

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Ein schöner Rücken kann auch entzücken: Reh mit Kartoffelstampf.

Herbst. Mit dem meteorologischen Herbstbeginn beginnt auch wieder die Jagdzeit für das weibliche Rehwild. Waren seit dem 1. Mai lediglich Rehböcke und Schmalrehe (Rehe, die im Vorjahre gesetzt wurden und noch nicht getragen haben) zu bejagen und das Angebot an Rehfleisch beim JdV meistens eher gering, sollte in den kommenden Wochen immer mehr dieses tollen Lebensmittels zur Verfügung stehen. Wer nun bereits einen Rehrücken gekauft oder bestellt hat, findet im nachfolgenden Rezept eine gute Basis für ein einfaches Wildgericht, das kaum misslingen kann. Da der das Fleisch spendende Rehbock bereits im Mai erlegt und zur Spargelsaison verarbeitet wurde, ist auf den Bildern noch etwas Spargel zu sehen, der sich aber wunderbar durch die aktuell verfügbaren Saisongemüse wie Pastinaken, Kürbis, Möhren, Bohnen oder Kohl ersetzen lässt. Außerdem findet ihr auf den Märkten gerade jetzt zum Herbstbeginn auch zahlreiche Pilzsorten die ihr auf jeden Fall versuchen solltet.

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[Special] Quick and Dirty #9: Moink Balls.

Old McDonald had a farm. Weiter geht es mit der Reihe "Quick & and Dirty" bei Herr Rüger und zwar mit Moink Balls.  Wer kennt es nicht: Man steigt in die Burgerproduktion ein und am Ende des Pattypressens bleibt noch etwas Hack über. Was nun? Da mit Käse und Bacon bekanntlich alles besser wird, liegt der Schluss nahe, das Hackfleisch einfach mit Käse zu füllen und mit Bacon zu umhüllen.  Der Name dieser kleinen Hackpralinen leitet sich übrigens aus den Tierlauten seiner Hauptzutaten ab: Muuuh und Oink. Das Endergebnis ist jedenfalls definitiv einen Versuch am heimischen Grill wert! 

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Bockbullar: Die wilde Antwort auf schwedische Fleischklöße.

Jagst Du noch oder kochst Du schon? Herr Rüger kann sich noch ganz genau daran erinnern, wie er als Kind auf die Köttbullar im Restaurant eines großen, schwedischen Möbelhauses abgefahren ist. Allerdings wurde bereits relativ früh klar, dass diese Köttbullar nichts mit denen zu tun haben, die man in Schweden bekommt. Insbesondere wenn diese kleinen Fleischpralinen aus Wild- oder Elchfleisch gemacht werden, sind sie eine Delikatesse, die Ihresgleichen sucht. So ist es nicht gerade verwunderlich, dass Herr Rüger auch Teile des erlegten Wildes in leckere kleine Fleischbällchen verwandelt hat und euch mit diesem neuen und einfachen Wildrezept einen guten Appetit wünscht.

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Smokin' hot: Geräucherte Birne und Kompott.

Pryvit! Reisen sind immer eine willkommene Abwechlung. und kulinarisch oft ein riesiger Rüger-Spielplatz. Nachdem die asiatischen Länder nun schon ausführlich bereist wurden, eröffneten zahlrieche Dienstreisen in die ehemalige UdSSR Herr Rüger neue kulinarische Möglichkeiten. So kam es dann, dass in einem ukrainischen Restaurant in Moskau eine Limonade aus geräucherten Birnen serviert wurde, die so genial schmeckte - das könnte auch am dazu gereichten Rückenspeck gelegen haben -, dass Herr Rüger sofort nach seiner Rückkehr nach Deutschland auf dem Markt die Birnenkontingente aufkaufte und begann, zu Hause Birnen zu räuchern.

 
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[Special]: Zeitungsartikel - Jetzt geht's um die Wurst!

Das Wurstmachen erfreut sich immer größerer Beliebtheit in Deutschland. Seit nun auch bei Discountern die ersten Wurstfüllmaschinen für kleines Geld angeboten werden, kann man damit rechnen, dass das Interesse an der selbst hergestellten Wurst weiter steigen wird. Herr Rüger war hier sicherlich kein Trendsetter aber bereits seit frühester Kindheit mit dem Thema verbunden, denn auf dem Lande schlachtet man eben manchmal auch noch selbst und produziert für sich und die Verwandtschaft so viel Wurst wie möglich. Es verwundert daher kaum, dass auch auf dieser Seite dem wohl deutschesten Fleischprodukt der Welt ein extra Kapitel gewidmet wurde. Herr Rüger freut sich, dass er im nachfolgenden Zeitungsartikel zum Thema "Bratwurst" auch ein interessantes Rezept veröffentlichen durfte. Dieses und viele weitere Wurstrezepte findet ihr natürlich auch bei Herr Rüger. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Nachmachen und viele Dank an das RND und die HAZ für die tolle Möglichkeit, an einem Zeitungsartikel mitwirken zu können!

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Wild auf Wild: Sommerliches Wildgulasch mit Bärlauch.

Bärlauch? Saugut! Mit dem ersten Spargel findet man auf den Wochenmärkten auch immer mehr Bärlauch.  Bewegt man sich in eben dieser Zeit durch den Wald, kann man mit etwas Glück richtige Bärlauchplantagen finden und die Ernte in Pesto, Butter oder andere leckere Dinge verwandeln. Versucht doch einmal Bärlauchspätzle und Wildgulasch dazu. Diese Kombination klingt zwar eher nach Herbst und Regenwetter, doch mit ein paar Tricks kann auch dieses vermeintlich schwere Gericht zu einer sommerlich-leichten Alternative variiert werden. Und natürlich lässt sich dieses Gulasch auch im Dutch Oven zubereiten. 

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Schweinereien: Pfälzer Saumagen mit Wild und Maronen.

Schweinereien. Bereits vor ein paar Jahren berichtete Herr Rüger über das Pfälzer Nationalgericht: den Saumagen. Viele verziehen jetzt bestimmt das Gesicht. "Wie kann man den einen Schweinemagen essen?!", hört man meistens, wenn man von diesem tollen Gericht erzählt. Oft wird auch auf den angeblich von Helmut Kohl als moderne, kulinarische Foltermethode für Staatsgäste verwendeten Pfälzer Saumagen aus dem Deidesheimer Hof verwiesen. Und wenn wir an Kitchen Impossible denken, sehen wir den leicht überforderten Sternekoch Toru Nakamura in der Pfälzer Provinz beinahe an der Zubereitung des Pfälzer Nationalgerichtes scheitern. Doch wenn ihr uns dieses tolle Gericht genauer anschauen, wird relativ schnell klar: Am Ende ist der Pfälzer Saumagen nicht viel mehr als eine große Bratwurst mit Kartoffeln, die eben nicht in einen Darm sondern in einen Schweinemagen gefüllt wird. Nachdem nun auch die Jagd ein Teil dieses Blogs geworden ist, lag es nicht fern, passend zu den Wildbratwürsten auch einen Pfälzer Saumagen mit Wild zu versuchen. Das Vorgehen unterscheidet sich dabei nicht wesentlich von dem bei der Herstellung eines normalen Pfälzer Saumagens. Fleisch wird gewolft, zu Farce verarbeitet und in Würfel geschnitten. Kartoffeln oder Maronen werden vorgegart und dazugegeben. Alles wird in einen Schweinemagen massiert, verschnürt und gebrüht. Das Rezept und den Versuchsaufbau findet ihr wie gewohnt nachfolgend. Waidmansheil!

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[Special] Quick and Dirty #8: Ochsenkotelett mit grünem Spargel.

Bis Johanni nicht vergessen: sieben Wochen Spargel essen. Die Spargelzeit hat noch nicht einmal begonnen und doch findet man bereits vereinzelt die bekannten Spargelstände an den Straßen und auf den Märkten. Zum Spargel gehört die Sauce Hollandaise ebenso wie neue Kartoffeln. Über weitere Fleischbeilagen lässt sich hingegen vorzüglich streiten. Wer sonst nur Schinken oder Schnitzel zum Spargel gegessen hat, sollte es vielleicht einmal mit einem Steak versuchen. Denn bis zum Spargelsilvester am Johannistag findet sich sicherlich noch die ein oder andere Gelegenheit, die teuer erkämpften Spargelstangen zu verschlingen. 

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Wild auf Wildbratwurst.

Nach dem Schuss ist vor der Arbeit. Hat der geneigte Waidmann ein Stück Wild erlegt, stellt sich natürlich alsbald die Frage, wie man das Wildfleisch bestmöglich verarbeitet. Ist es erst einmal abgehangen, aus der Decke geschlagen und zerteilt, hat man zahlreiche Möglichkeiten, dieses besondere Fleisch weiterzuverarbeiten. Doch eines ist klar:  Wildfleisch ist das wohl ursprünglichste Lebensmittel, dass Herr Rüger kennt und verdient daher eine eben besondere Behandlung. Es ist natürlicher als Bio und die Tiere konnten artgerechter nicht heranwachsen und schonender nicht getötet werden. Da kommt auch kein Tierwohlsiegel heran.  Wer jetzt zum angeblichen Beginn der Grillsaison noch ganz besondere Bratwürste sucht, ist hier definitiv richtig.

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Gedanken zur Jagd.

Halali. Vor einigen Jahren stellte sich Herr Rüger zum ersten Mal die Frage, ob er einen Jagdschein machen solle. Immerhin war auch sein Urgroßvater passionierter Waidmann gewesen. Aus verschiedenen Gründen entschied er sich damals aber dagegen. Lange Zeit verschwendete er dann keinen Gedanken mehr an die als fixe Idee abgetane Überlegung. Eines verhängnisvollen Tages jedoch bot sich die Gelegenheit, einen Jäger beim abendlichen Ansitz zu begleiten. Zunächst war es die bloße Neugier und der Wunsch auf ein paar tolle Bilder, die Herr Rüger an einem frühsommerlichen Abend durch Wildäcker stapfen und mit den allseits bekannten Vorurteilen einen Hochsitz besteigen  ließen. Nach kurzer Zeit war allerdings klar, dass die Jagd doch so viel anders und vielschichtiger ist, als man es sich vorstellen mag. Kurzum: mit all den neuen Eindrücken war schnell klar, dass die erste Intention, sich genauer mit dem Thema Jagd zu beschäftigen, wohl doch die richtige gewesen ist.

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Gone Fishing: Lachs mit Steckrübe und Jakobsmuscheln.

F(r)isch auf den Tisch. Samstag ist Markttag. Egal bei welchem Wetter. Wenn es draußen regnet und die Temperatur um den Gefrierpunkt schwankt, kann es dann auch einmal vorkommen, dass man sich dazu entscheidet, den Gemüseständen im Freien vorerst nur wenig Aufmerksamkeit zu widmen und sich stattdessen bei einem warmen Cappucino im Marktcafé aufzuwärmen. Hat man dann noch Glück, ist die sonst gefühlt kilometerlange Schlange vor dem Käsestand auch noch kurz und man kommt unerwartet zu einem Sonderfrühstück der Extraklasse mit erlesenem Käse und - ich entschuldige mich schon einmal für die Wortwahl - geilen Pasteten. Ist man nun gefüllt und bereit für den Weg nach draußen, passiert man unweigerlich den Fischhändler und kommt an den festen und leuchtenden Lachsfilets eigentlich nicht mehr vorbei. So ist es nun dieses Wochenende auch Herr Rüger passiert, dass sich Lachs und Jakobsmuscheln in seine Einkaufstüte verirrt haben.

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