Neue Beiträge von Herr Rüger.

Herr Rüger macht viel. Bereits zu Jugendzeiten versuchte sich Herr Rüger in vielen verschiedenen Sportarten und anderen Freizeitbeschäftigungen. Dies alles schien Herr Rüger damals auch zu gelingen. Bis zu diesem einen rätselhaften Tag, als der das erste Mal alleine mit einer Packung Nudeln vor dem elterlichen Herd stand....

Des Schwabens Leibgericht: Flädlesuppe.

Der Winter kommt noch einmal zurück und so ist es sicherlich nicht verkehrt, euch noch einmal ein Rezept für eine wärmende und reichhaltige Suppe mit ins nahende Wochenende zu geben. In Herr Rügers Heimat kennt man diese Suppe als Flädlesuppe wohingegen der ein oder andere Leser diese Suppe wahrscheinlich aus dem Österreichurlaub auch als Frittatensuppe kennt. Traditionell wird im Schwabenland eine Rinderkraftbrühe angesetzt, die durchaus auch wirklich kräftig sein darf, und die Kräuterflädle - andernorts nennt man diese wohl Pfannkuchen mit Kräutern - in einer heißen Pfanne ausgebacken. Die Flädle, die der Koch vor den gierigen Fingern der Küchenbesucher schützen kann, finden alsdann in feinen Streifen ihre Bestimmung als Suppeneinlage. Doch auch bei der Flädlesuppe kann man neue Wege gehen und etwas weniger sparsam sein.

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Küchenklassiker: Pommersche Pommes oder wie der Schlunschenkohl die Welt erobert.

Herkunft verpflichtet. Es gibt Gerichte, die über Generationen weitergegeben werden und einem ein Gefühl von Heimat geben. Doch warum heißen manche dieser Gerichte, wie sie eben heißen? So geht es uns heute mit einem vermutlich aus Pommern stammenden Gericht mit dem lautmalerischen Namen "Schluntschenkohl". Jeder in der Familie von Frau Rüger kennt es, doch keiner weiß, woher sich der Name ableitet. Wir wissen zwar bis heute nicht, woher der Name kommt, konnten aber herausfinden, dass "schlunschen" so viel wie etwas unordentlich erledigen bedeutet. Für dieses einfacher aber umso leckere Gericht, das über Generationen immer noch geliebt wird, passt das doch. 

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Meaty Christmas: Schwäbischer Zwiebelrostbraten mit Spätzle.

Advent, Advent. Eben war es noch Spätsommer und man hat sich über die ersten Pakete Spekulatius in den Supermärkten lustig gemacht und heute ist es schon wieder soweit und man darf das erste Türchen des Adventskalenders öffnen. Das Jahr nähert sich nun mit schnellen Schritten dem Ende und wir alle sind gespannt, wie es zu Ende gehen wird und vor allem, was das neue Jahr bringen wird. Heute geht es daher um ein Gericht, dass zumindest mir immer als kulinarischer Ankerpunkt dient und unabhängig von der Jahreszeit und dem Weltgeschehen einfach immer ein Highlight ist. Insbesondere am ersten Weihnachtsfeiertag darf es aber aus sentimentalen Gründen keinesfalls fehlen.

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Schalentiersamstag: Riesengarnelen mit Knoblauchmayonnaise.

Manchmal hat man Glück, manchmal hat man Pech. Glück ist immer relativ. Für Herr Rüger kann Glück schon das Erspähen von Riesengarnelen beim lokalen Fischhändler und die sofortige Umplanung der Essensplanung für das Wochenende bedeuten. So kam es dann auch, dass sich zwei Prachtexemplare der Gattung Penaeus monodon in Herr Rügers Einkaufstasche verirrten und schon bei der Zubereitung für große Freude sorgten. An diesem Samstag, der als Schalentiersamstag in Erinnerung bleiben wird, wurde beim Verspeisen des glücklichen Zufalls die Freude noch größer, sodass ein Blogbeitrag hierzu eigentlich obligatorisch wurde.

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Re(h)steverwertung: Wantan vom Reh.

Septemberjagd. Der September beginnt und damit auch die eigentliche Jagdzeit auf unser heimisches Rehwild. Zwar durften Böcke und Schmaltiere bereits seit dem 1. Mai bejagt werden, doch im September beginnt für viele Jäger die Arbeit an der Erfükkung der vorgegebenen Abschusspläne. Entsprechend steigt auch die Verfügbarkeit von Rehfleisch wieder an und wir können uns in froher Erwartung mit der Planung der Verwertung auf dem heimischen Herd widmen. Heute geht es nicht um die Edelstücke rücken und Keule sondern um die Verwertung von Zuschnitten und Knochen. Als Waidmann geht es mir mit diesem Beitrag vor allem darum, zu zeigen, welch tolle Gerichte auch mit den weniger edlen Stücken machbar sind und wie wir auch das Reh "nose to tail" verwerten können.

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Wildtello Tonnato: Wenn der Damhirsch zwei Mal klingelt.

Wilde Küchenklassiker. Wie schon oft von Herr Rüger beschrieben, ist Wild ein tolles Lebensmittel, vor dem man keine Angst haben sollte. Es lässt sich vielseitig verarbeiten und schmeckt einfach super. Sollte man nun beim Jäger des Vertrauens etwas zuviel Wild gekauft haben oder aber ausnahmsweise etwas vom gegrillten Hirsch- oder Rehrücken übrig bleiben sollte, muss man nicht verzweifeln.  Aus am Vortag gebratenem Hirschrücken lässt sich zum Beispiel noch ein unvergesslich gutes Vitello Tonnato zubereiten - und das ohne großen Aufwand! Also traut euch und genießt es!

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Rezension: Grimms Wildkochbuch - ehrlich, regional, saisonal.

Der Mai ist gekommen. Die Natur erwacht zu neuem Leben und die Wiesen, Wälder und Felder werden langsam aber sicher zu den Kinderstuben unserer heimischen Wildtiere. Am 1. Mai ziehen dann in alter Tradition gewöhnlich kleine oder auch größere Gruppen mit Bollerwagen durch die Landschaft und Maibäume werden gestellt. Der 1. Mai ist ein betriebsamer, freudiger und wichtiger Feiertag für alle. Doch der 1. Mai läutet für uns Jäger – nach der allgemeinen Jagdruhe - auch den Beginn der Jagdsaison für beispielsweise Rehböcke und Schmalrehe ein. Dies bedeutet für uns nicht nur frühes Aufstehen und langes Sitzen sondern auch Wildfleisch. Das wahrscheinlich beste Wildfleisch, das man über das Jahr bekommt.

 

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