Willkommen bei Herr Rüger.



Was macht Herr Rüger eigentlich? Finde es heraus!

Herr Rüger macht viel. Bereits zu Jugendzeiten versuchte sich Herr Rüger in vielen verschiedenen Sportarten und anderen Freizeitbeschäftigungen. Dies alles schien Herr Rüger damals auch zu gelingen. Bis zu diesem einen rätselhaften Tag, als der das erste Mal alleine mit einer Packung Nudeln vor dem elterlichen Herd stand....


Herr Rüger kocht.

Man sagt zwar immer, dass man Vorträge und Einleitungen nicht mehr mit schlauen Sätzen beginnen soll, Herr Rüger macht dies aber dennoch. "An deinem Herd bist du genauso ein König wie jeder Monarch auf seinem Thron.", sagte einst Miguel de Cervantes. Und da auch Herr Rüger gerne König wäre, kocht er mit Lust und Leidenschaft, nur um Euch alle teilhaben zulassen!

Herr Rüger fotografiert.

Vom Kochen allein wird man allenfalls satt. Erinnerungen jedoch behält man meist nur recht wenige. Dies gilt aber nicht nur fürs Essen sondern auch für nahezu alle Erlebnisse eines Menschenlebens. Aus diesem Grunde hat sich Herr Rüger mit der Funktionsweise und Bedienung von Kameras vertraut gemacht und fotografiert hin und wieder dies und das oder den ein oder anderen.



Allons, enfants de la patrie: Onglet mit Aligot.

Französische Küche muss nicht immer kompliziert sein. Im Süden Frankreichs findet man hier und da Aligot, einen mit Weichkäse versetzten Kartoffelbrei. An und für sich hört sich dies jetzt wenig spektakulär an. Kartoffelbrei, Käse und etwas rühren. Doch weit gefehlt. Der Tomme-Käse gibt demAligot nicht nur eine schöne cremige Konsistenz und ein angenehmes Käsearoma. Rührt man das Aligot immer in die gleiche Richtung und erwischt die richtige Temperatur, so lässt sich das Aligot in langen Fäden oder gar als eine Art Vorhang aus dem Topf ziehen. Gerade diese Eigenschaft macht das Aligot so berühmt und interessant für die heimische Küche. Da man aber alleine von einem aufgepimpten Kartoffelbrei kaum satt werden kann, wurde nach kurzem Überlegen ein Onglet als würdiger Begleiter ausgesucht und, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten, etwas Gemüse beigelegt. Das Rezept für diese menage à trois findet ihr nachfolgend! Viel Spaß beim Kochen, Essen und Fädenziehen!

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Aus der rügerschen Versuchsküche: Makrelen zum Fischfreitag.

Surprise, surprise! Es gibt Dinge, die man einfach versuchen muss. So auch die bei Kitchen Impossible gesehenen essbaren Steine. Doch vorweg sei gesagt, dass es zwar interessant war und Spaß gemacht hat, diesen kleinen Ausflug in die Küche der Profis zu unternehmen, doch eigentlich auch eine stinknormale Kartoffeln ihren Zweck bei diesem Gericht voll erfüllt. Nachdem Herr Rüger sich entschieden hatte, was es zu den essbaren Steinen geben wird und die Logistik abgeschlossen war, ging es dann auch schon los in der Rüger'schen Versuchsküche. Überraschenderweise war das Kochen allerdings recht schnell vorbei, denn - und das wird mir hier sicher wieder niemand glauben - dieses Gericht lässt sich super einfach und super schnell nachbasteln! In diesem Sinne wünscht Herr Rüger schon einmal ein erholsames Wochenende und ist gespannt, wer sich an die essbaren Steine wagt oder am Ende doch lieber normale Kartoffeln ist.

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Ein kleiner Ausflug nach Südafrika: Bobotie.

Hakunamatata. Ein jeder Urlaub benötigt irgendeine Form der kulinarischen Aufarbeitung und so stellt Herr Rüger heute ein Gericht vor, dass in in Südafrika über die gesamte Reise hinweg in verschiedenen Variationen begleitet: Bobotie. Bobotie ist ein afrikanischer Hackauflauf, der sowohl herzhafte als auch süße Aromen in sich vereint. Von der Restaurantmeile in Kapstapt bis zum kleinen Imbiss in einem der zahlreichen südafrikansichen Nationalparks war dieses Gericht nahezu überall zu haben. Obowhl man nun meinen könnte, dass ein Hackauflauf langeweilig sein könnte, wird man in Süadfrika durchaus eines besseren belehrt. Vom Bobotie-Burger über den Bobotie-Strudel bis hin zum Bobotie-Samosa, konnte Herr Rüger zahlreiche Varianten probieren, die allesamt einfach gut geschmeckt haben. Der Fantasie sind mit diesem Gericht somit kaum Grenzen gesetzt. Warum ihr nun alle dieses Gericht nachkochen sollt? Es ist einfach, lecker und vor allem schnell gemacht .

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Frühstück in Tel Aviv: Shakshuka.

Auf nach Israel! Ein paar Beiträge zuvor wurde von Herrn Rüger bereits das Kochbuch "Jerusalem" von Yotam Ottolenghi vorgestellt. Aus diesem Kochbuch stammt auch das folgende, leicht abgewandelte Rezept für einen Klassiker der israelischen Küche: Shakshuka. Jetzt mag so mancher wieder denken, dass der Herr Rüger auf den aktuellen Shakshuka-Hype natürlich noch aufspringen muss, doch weit gefehlt. Beim ersten Durchblättern des Jerusalem-Kochbuchs war klar, dass die Shakshuka einen festen Platz auf diesem Blog verdient hat. Leider musste aber erst ein berühmter deutscher Koch einen Kollegen im Rahmen seiner wohl hinlänglich bekannten Kochserie zu Doktor Shakshuka nach Israel schicken, bis Herr Rüger wieder einfiel, dass er noch dieses herrlich einfache aber leckere Gericht kochen muss. In diesem Sinne: Probiert die Shakshuka aus und findet heraus wie gut sie sich als Frühstück an einem faulen Sonntag eignet.

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Die Mischung macht's: Steaks & Single Malts.

Die Mischung macht's. Es gibt mehrere interessante Themengebiete, die sich in den letzten Jahren mehr und mehr zur Philosphie,  zum Trend oder gar zur Religion entwickelt haben. Mit dem Einzug der amerikanischen Grillkultur und dem damit verbundenen Heißhunger der Deutschen auf Steaks in allen Varianten erfordert es mittlerweile fast schon eine wissenschaftlich fundierte Abhandlung eines Professors der Steakologie, um das perfekte Steak zu kaufen, zu grillen und zu essen. Ähnlich verhält es sich mit einem aus Schottland kommenden Genussmittel, das komischerweise sehr gut zum Steak passt: dem Single Malt. Die Frage, die sich nun einem jeden von uns stellen muss, liegt auf der Hand: Was passiert, wenn ich Steaks und Single Malts kombiniere und das bestenfalls mit einer Meute lustiger und begeisterter Genießer? Wir haben es getestet und für mehr als gut befunden! Während sich bei Haxen Reichert der Chef höchst persönlich um die Durchführung des Steakworkshops kümmerte und wie gewohnt bestes Rindfleisch aus dem hauseigenen Reifeschrank in verschiedensten Varianten servierte, schaffte es Herr Rüger mit tatkräftiger Unterstützung eines schottischen Großgrundbesitzers und Whiskymagnaten, ein paar Flaschen Lebenswasser zu besorgen. Zwischen Flanksteak und Ribeye war somit immer für ein Dram Tomtatin, Aberlour oder aber Caol Ila gesorgt.

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Herr Rüger findet das Steak im Heuhaufen!

A Heu! Schon oft hat Herr Rüger gesehen, wie Fleisch im Heu gegart wurde und so war es nur eine Frage der Zeit, bis auch in der Rügerschen Versuchsküche ein Heuballen auf der Arbeitsplatte lag und ein trockengereiftes Côte de Boeuf daneben. Nachdem die Fleischqualität des aus dem Entreôte eines Charolaisrindes geschnittenen Stückes wieder einmal keine Wünsche offen ließ, war dann nur noch die Frage nach den Beilagen zu klären. Nach einem kurzen Check war dann aber klar, dass es etwas asiatisch werden soll. Mit einer würzig-scharfen Wasabibutter, gegrilltem Pak Choi als lauwarmen Salat und Pellkartoffeln war dann auch das Ochsenkotelette in bester Dinnerbegleitung. Für Mehr Informationen zum Steakgrillen, schaut einfach in den bisherigen Beiträgen zum Thema "Steak" oder fragt den Metzger eures Vertrauens! Eine Gargradtabelle gibt es bei Herr Rüger natürlich auch.

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Die vielleicht mettste Praline der Welt.

Jetzt spinnt er komplett, der Herr Rüger! Ich bin mir ziemlich sicher, dass das jetzt einigen von euch durch den Kopf gehen mag.Doch ich kann euch beruhigen. Diese wilde Kombination ist weder auf die Einnahme bewusstseinserweiternder Drogen noch auf eine sich frühzeitig einstellende Demenz zurückzuführen sondern eher einer fixen Idee, die sich im Kreise guter Freunde und ein paar Bier fortgesponnen hat und irgendwo so interessant und absurd war, dass ich sie einfach umsetzen musste. Nach eingehenden Überlegungen zur Handhabung der verschiednen Rohstoffe und zahlreichen theoretischen Herstellungsdurchgängen war es dann soweit: feinstes Mett trifft edelste Zartbitterschokolade! Und was soll ich sagen... Es war etwas komplett Neues, es war eine wirre Geschmackskombination, es wäre vielleicht auch ein Grund, mich für immer aus der Küche zu verbannen, aber es war auch so gut, dass ich mich guten Gewissens dazu entscheiden kann, dieses Experiment hier zu veröffentlichen. In diesem Sinne: Traut euch etwas und versucht auch einmal die wildesten und abenteuerlichsten Ideen umzusetzen.

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Reine Kopfsache: geschmorte Schweinebäckchen.

Backe, Backe, Bäckchen. Es gibt Tage, da beginnt man mit einem eigentlich recht einfachen Gericht und steigert sich nach und nach in einen regelrechten Kochwahn hinein. So ging es auch Herr Rüger, als der eigentlich nur ein paar Schweinebäckchen schmoren wollte. Aus den alten Brötchen wurde schnell noch ein Serviettenknödel gemacht, die Pastinake, die sich noch im Kühlschrank fand, wurde zu einem leckeren Püree verarbeitet und am Ende wurde aus einem einfachen Schmorgericht ein doch recht kompliziertes Abendessen. Man hätte es durchaus auch einfacher haben können, doch wenn man mit vollem Bauch an einem soliden Single Malt nippt, die Stunden des Kochens revue passieren lässt und sich dann beim Abspülen immer noch über das eben gezauberte Gericht freut, hat man alles richtig gemacht. In diesem Sinne kann euch Herr Rüger nur ermutigen, zum Metzger zu gehen, Schweinebäckchen zu bestellen und sich am Kochen und Essen zu erfreuen.

 

 

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Herr Rügers Küchenklassiker: Linsen mit Spätzle.

Heimat. Es gibt Gerichte auf dieser Welt, die man wohl immer essen kann und denen man nie überdrüssig wird. Oft sind diese Gerichte mit Erinnerungen an Menschen oder Orte verbunden und mit jedem Bissen schwindet nicht nur der Hunger, sondern man schwelgt außerdem in Erinnerungen. Bei Herrn Rüger gehört zu diesen Gerichten auf jeden Fall ein Klassiker der schwäbischen Küche: Linsen mit Spätzle. Nicht nur, dass Spätzle mehr oder weniger das Nationalgericht der Schwaben sind (in Baden hat man sich das Spätzlemachen allenfalls bei den Schwaben abgeschaut), sie sind auch eine zu nahezu jedem Gericht passende Allroundbeilage und vielleicht auch gerade deshalb weit über die Grenzen Württembergs bekannt. Doch wer wirklich in die Seele der Schwaben vordringen möchte, muss sich an die ganz sicher nicht einfache Aufgabe wagen und die Spätzle zusammen mit einem leicht säuerlichen Linseneintopf servieren. Warum das schwierig sein soll? Ganz einfach: Jeder Mutter, Großmutter und Urgroßmutter hat ihr ureigenes Rezept und nur in den seltensten Fällen wird man es schaffen, sich diesen Damen ebenbürtig zu erweisen.

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A burger a day # 5: Pulled Lamb im grünen Bun.

Grün, grün, grün sind alle meine Burger. Herr Rüger bringt mit einem Pulled Lamb Burger im grünen Bun Farbe in euer Essen. Mit leichten, aus der griechischen Küche bekannten Aromen und einer frischen Soße aus Rote Beete, wird dieser Burger nicht nur geschmacklich zu einem Genuss. Mit Z'atar verfeinerten und mit Petersilie eingefärbten Buns sticht der heutige Burger auch optisch hervor. Über die Herkunft des Gerichtes kann Herr Rüger heute gar nicht viel erzählen, denn aus einer fixen Idee wurde schlicht und einfach ein leckerer Burger, den ihr unbedingt versuchen solltet. Wem nicht nach Lamm ist, kann diese Art des Burgers auch mit Schweineschulter oder aber auch Putenbrust nachkochen. Wichtig ist nur, dass ihr euch Zeit nehmt, damit das Fleisch auch den richtigen Garpunkt hat, und Spaß beim Kochen habt. 

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Herr Rüger macht blau: Cordon Bleu.

Herr Rüger macht blau. Wer damals auf die Idee kam, ein Schnitzel mit Schinken und Käse zu füllen und es anschließend zu panieren und auszubacken, muss schon genial gewesen sein. Doch leider scheint dieser geniale Koch vor lauter Genialität vergessen zu haben, der Nachwelt weiterzugeben, warum dieses Gericht sich "cordon bleu" nennen durfte. Aber auch ohne zu wissen, warum das Cordon Bleu Cordon Bleu heißt - der Name leitet sich angeblich vom Namen einer Auszeichnung für besondere Kochkunst ab - , fand Herr Rüger es wichtig, auch dieses Gericht in seinem Blog zu würdigen. Denn sind wir doch einmal ehrlich: Herr Rüger kennt niemanden, der ein Cordon Bleu auf dem Teller liegen lassen würde.

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Herr Rügers Küchenklassiker: Königsberger Klopse.

Oldie but Goldie. Bei allem Innovationsdruck, der heute mit der Kocherei verbunden ist, und dem andauernden Streben nach neuen und hippen Gerichten oder Variationen, vergisst man oft die klassischsten der klassischen Gerichte. Königsberger Klopse sind eines dieser für die deutsche Küche so typischen Gerichte, die man nur noch selten auf den Karten der Restaurants findet. Die nach der ehemaligen Provinzhaupstadt Ostpreußens - Königsberg bzw. heute Kaliningrad -  benannten deutschen Köttbullar werden zwar nicht bei einem großen, schwedischen Möbelhaus verkauft, sind den schwedischen Fleischklopsen aber recht ähnlich. Neben den leicht unterschiedlichen Zutaten unterscheidet die beiden Gerichte vor allem der der sauer-salzige Charakter der Königsberger Klopse und die Tatsache, dass diese gekocht und nicht gebraten werden. Probiert es einfach aus und freut euch an der tollen Küche, die es auch bei uns gab und gibt!

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Das Jahresendgrillen: Picanha 'mal anders.

Livin' la vida Picanha. Was bei uns als Tafelspitz in die Brühe wandert und mit Meerrettichsoße serviert wird, landet bei Herr Rüger bekanntermaßen gerne als Picanha auf dem Grill. Diese uns nahezu unbekannte Zubereitungsweise ist in Südamerika der einfachste Standard, wenn es um den Tafelspitz bzw. die Picanha geht. Heute wollte Herr Rüger dieses Gericht etwas moderner und innovativer zubereiten: mit einem Dip aus Roten Rüben sowie Schnitten aus Speck und gepresstem Kohl schmeckt die Pincaha nämlich auch. Am besten probiert ihr das aber selbst aus!

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Oh, my deer! Herr Rüger und der Rehburger.

Oh, my deer! Schön ist es, wenn man nicht nur den tollsten Markt Frankfurts und den Metzger des Vertrauens quasi direkt um die Ecke hat, sondern auch der Jäger des Vertrauens um die Ecke wohnt. So kam es, dass Herr Rüger mit einer schönen Rehkeule vor der Entscheidung stand, ob diese nun am Stück gegart, als Gulasch oder aber auf etwas innovativere Art und Weise zubereitet werden sollte. Kurzum: Herr Rüger entschied sich für Rehburger. Da aber eine normaler Cole Slaw und banale Fritten einen solchen Burger nur mäßig zu ergänzen schienen, war etwas Kreativität gefragt. Aber seht am besten selbst, wie sich "Rotcole Slaw", Kürbispommes und Pfifferlingmayonnaise mit einem Burger aus bestem Rehfleisch auf dem Teller machen.

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Darf's etwas mehr sein? Herr Rüger und das etwas andere Kotelett.

Öfter 'mal etwas Neues. Unter diesem Motto machte sich Herr Rüger nach dem erfolgreich absolvierten Wurstworkshop beim Metzger des Vertrauens an die wöchentliche Großbestellung fürs Wochenende. Das Problem war nur, dass ein verhängnisvolles Bild sich derart in Herr Rügers Gedanken eingebrannt hatte, dass er wieder einmal auf dumme Gedanken kam. Kurzum: Beim MdV wurde ein Schweinekotelett der anderen Art bestellt. Mit allem durm und dran - und hier ist wirklich alles von der Schwarte bis zum Knochen gemeint - wanderte das Monsterkotelett in Herr Rügers Einkaufstüte. Ob man diesen Zuschnitt noch Kotelett nennen darf oder kann, ist sicherlich streitig. Wer dies nicht tun möchte ist herzlich eingeladen, diesen grandiosen Zuschnitt des Koteletts mit dem zarten Fleisch aus dem Schweinelax sowie dem saftigen, am Knochen gegarten Schweinebauch und der krossen und luftigen Kruste als "Rügerlett" zu bezeichnen.

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Das Ding mit Beijing: Pekingente.

Ente gut, alles gut. Wenn es Herbst wird in Deutschland, dann wird es auch wieder Zeit für traditionelle Herbstgerichte mit Wild, Gans und Ente. Doch wirft man einen Blick nach Fernost, so ist gerade die Ente ein Vogel, dem man ganzjährig besondere Beachtung schenken sollte: die Pekingente ist nämlich eines der wohl bekanntesten Gerichte der chinesischen Küche. Herr Rüger hatte das Vergnügen, in China zu leben und dort die ein oder andere Pekingente zu verspeisen bzw. das Verspeisen zu zelebrieren. Und zelebrieren sollte man die Pekingente auch, ist sie doch eines der wohl aufwändigsten Gerichte, die Herr Rüger gekocht hat. Mit einer Vorbereitungszeit von mehr als einem Tag und einer sehr intensiven Betreuung ist die Pekingente nämlich ein besonders pflegebedürftiger Patient. Aber am besten probiert ihr es selbst aus und genießt die traditionell chinesischen Beijing Duck Wraps mit einem ebenso großen Grinsen auf den Lippen wie Herr Rüger.

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Rilettes - the best of duck and fat.

Rilettes de Canard. Die Temperaturen sinken und pünktlich zum Martinsfest wandern die ersten Gänse und Enten in die Öfen. Dort werden diese - während dem stundenlangen Warten auf der Sonnenbank - nicht nur braun und knusprig, sondern verlieren auch einen nicht unwesentlichen Teil ihres Gewichtes: das Schmalz. Normalerweise tropft das wertvolle Schmalz von der Ente oder Gans über den Rost in eine Schale oder einen Bräter und nach einem Festmahl fragt man sich: Was mache ich nur damit? Herr Rüger hat eine einfache ebenso geniale Idee aus der französischen Küche geklaut: das Rilettes. Rilettes bezeichnet einen Brotaufstrich aus im eigenen Saft und Fett gekochten Fleisch. Und genau hier kommt die Martinsgans ins Spiel: wenn der Ofen sowieso schon mehrere Stunden läuft und wir Unmengen an Gänseschmalz auffangen, warum sollten wir nicht noch ein paar Entenkeulen darin confieren und für die nächsten Brotzeiten haltbar machen? Herr Rüger hat es für euch getestet und beißt immer noch genüßlich in ein Bauernbrot mit selbstgemachter Rilettes de Canard.

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Fish Friday: Keep calm and eat some Suhi.

Keep calm and eat some Sushi. Es wird wohl nur wenige geben, die das wohl bekannteste Gericht aus Japan nicht kennen. Sushi ist ein Gericht, das durch seine Einfachheit besticht, gleichzeitig aber durch seine Einfachheit zur hohen Kunst wird. Nicht umsonst muss ein Sushi-Meister eine mehrjährige Ausbildung absolvieren, um das perfekte Sushi herstellen zu können. Frische und hochwertige Zutaten sind ebenso unerlässlich für die Zubereitung dieses Gerichtes, das in seiner Urform lediglich eine Konservierungsmethode für Fisch gewesen sein soll, wie die richtige Schnitttechnik, bei der der Sushi-Meister mit einem Zug das perfekte Stück Fisch zuschneidet. Interessanterweise gibt es auch in Korea eine Art Sushi: das Gimbap.

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Steakology: Der (Porter-)House-Meister.

Steaks gibt es viele. Im Prinzip kann jedes mehr oder weniger dünn aufgeschnittene  Stück Fleisch auch ein Steak sein. Doch es gibt hier durchaus Unterschiede: Das eine Steak ist aus dem Rücken oder dem Filet geschnitten, das andere stammt aus der Flanke; das eine Steak kommt aus einem Vakuumbeutel und hat sich extra für uns von seiner in Argentinien beheimateten Kuh auf den Weg nach Europa gemacht, während trockengereifte Steaks ohne einen solchen Beutel reifen. Herr Rüger liebt Steaks und kennt viele dieser Zuschnitte bzw. hat diese schon zubereitet und seine Erfahrungen für euch in der Kategorie "Steaks" zusammengefasst. Heute soll es um zwei besondere Zuschnitte ("Cuts") gehen: Zum einen um das Porterhouse und zum anderen um das Prime Rib bzw. die Hochrippe. Während sich das Prime Rib durch seine tollen Fetteinlagerungen auszeichnet, ist das Alleinstellungsmerkmal des Porterhouse der T-förmige Knochen, der auf der einen Seite von einem etwas fetteren Stück Entrecote und auf der andren Seite von einem ordentlichen Stück Filet komplettiert wird.

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Wie kommt das Schwein da 'rein?

Wie kommt das Schwein da 'rein? Diese Frage hat sich wohl schon so mancher gestellt, als der vor der Wursttheke beim Metzger stand und sich für eine oder vielleicht auch zwei, drei oder mehr Wurstsorten aus der Auslage entscheiden musste. Oft weiß man aber nicht nur, wie das Schwein da reinkommt, man weiß auch nicht, was vom Schwein in der Wurst verarbeitet ist. Doch Gott sei Dank gibt es auch hierfür eine Lösung: Den Zerlege- und Wurstworkshop beim Metzger des Vertrauens! Neben den Basics des Wurstens lernt man so auch noch eine Menge über ein uns doch so wertvolles Tier - das Schwein. Wer sich weiter nicht nur für das Wursten sondern auch für das Schlachten interessiert oder mehr darüber erfahren möchte, dem empfileht Herr Rüger den Beitrag "Von der Waage bis zur Wurst"!

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