[Special] Culinary Korea #2: Gimbap.

Gimbap. Nachdem Herr Rüger in Teil #1 des Specials "Culinary Korea" das traditionelle Bibimbap vorgestellt hat, geht es heute in Teil #2 um einen weiteren Klassiker der koreanischen Küche: Gimbap. Der Name Gimbap leitet sich aus dem koreanischen Wörtern "gim" (dt. Seetang) und "bap" (dt. Reis) ab und charakterisiert das Gericht eigentlich sehr gut: in Seetang eingerollter Reis. Gimbap mag auf den ersten Blick kaum von den allseits bekannten Maki-Rollen zu unterscheiden sein, unterscheidet sich aber durch die Füllung vom Sushi-Klassiker. Gimbap wird traditionell nicht mit Fisch, sondern mit einer Vielzahl von Komponenten und insbesondere gebratenem Fleisch gefüllt. Letztlich gestehen die Koreaner dem geneigten Gimbap-Koch allerdings sehr viele Freiheiten zu. Was schmeckt und gefällt, darf auch ins Gimbap.

Zutaten.

(für zwei Personen)

 

300 g Reis

250 g mageres Rinderhack

500 g Spinat

1 EL Sesamöl

1 EL Sojasoße

2 EL brauner Zucker

3 Eier

5 Knoblauchzehen (geschält und fein gehackt)

8 Suremi-Sticks

8 Nori-Blätter

1 Packung eingelegten gelben Rettich

1 Karotte

Pflanzenöl

Pfeffer

Salz

Zubereitung.

  1. Den Reis in Salzwasser kochen und etwas abkühlen lassen, bevor man ihn in eine Schüssel gibt und mit einer Prise Salz und ca. 1 TL Sesamöl vermischt. Beim Vermischen sollte man darauf achten, dass die Reiskörner nicht zerdrückt werden.
  2. Die Eier aufschlagen und mit einer Prise Salz verquirlen. Eine Pfanne mit etwas Pflanzenöl erhitzen und aus dem verquirlten Ei dünne Omelettes backen. Die Omelettes nun in ca. 0,5 cm breite Streifen schneiden.
  3. Das Rindfleisch mit ca. 4/5 des Knoblauchs, Sojasoße, braunem Zucker und 1 TL Sesamöl vermischen und in einer Pfanne anbraten, bis nahezu keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen.
  4. Den Spinat waschen und von den gröbsten Stielen befreien, bevor er in Salzwasser blanchiert wird. Nach dem Blanchieren sollte man den Spinat in kaltem Wasser abkühlen und anschließend gut ausdrücken, bis er halbwegs trocken ist. Nach dem Auspressen wird der Spinat nun grob gehackt und mit dem restlichen Knoblauch, einer Prise Salz und 1 TL Sesamöl vermischen.
  5. Die Suremi-Sticks in einer Pfanne mit etwas Pflanzenöl kurz anbraten.
  6. Den gelben Rettich abtrocknen und ggf. der länge nach in Streifen schneiden.
  7. Die Karotte schälen und in dünne Stifte schneiden.
  8. Rollen. Ein Nori-Blatt auf einer Bambusmatte auslegen und mit dem Reis belegen, sodass am oberen Ende des Nori-Blattes ein ca. 2 cm breiter Streifen am oberen Ende frei bleibt. Das Fleisch in der Mitte der Reisfläche in einer Linie über die gesamt Breite des Blattes verteilen und mit einem Löffel andrücken. Ebenso den Spinat und die restlichen zuvor zubereiteten Komponenten auf dem Fleisch platzieren, und mit Hilfe der Bambusmatte eine Rolle formen. Am besten das Blatt so platzieren, dass der freie Streifen nach oben zeigt, dann die untere Hälfte des Blattes nach oben einschlagen, mit der Matte strammziehen und weiter einrrollen. Am Ende noch gut andrücken und die Rolle in ca. 1 cm breite Stücke schneiden.

 


Servieren. Gimbap wird in der Regel einfach so gegessen, kann aber auch mit Sojasoße und Wasabi zum Dippen serviert werden.

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