Surf's up! Das Surf 'n' Turf der besonderen Art.

Luxus Baby! Das dachte sich wohl auch der Koch, der 1962 in der Sky Needle in Seattle das weltweit erste Surf 'n' Turf auf die Teller gezaubert haben soll. Die Idee war wohl eine recht einfache: Man nehme die teursten Gerichte auf der Speisekarte - Filetsteak vom Rind und Hummer - und packe beides auf einen Teller. Auch wenn man sich nun fragen mag, welcher Wein denn am besten zu diesem Gericht passt, da der schwere Rote mit dem Hummer und der trockene Weiße mit dem Rind kollidieren könnte, hat es eine gewisse Anziehungskraft auf Herr Rüger ausgeübt. Da kam es ihm gar nicht so ungelegen, als er auf dem Wochenmarkt einen neuen Fischstand entdeckte, der zwar keinen Hummer, dafür aber tolle Riesengarnelen in der Theke liegen hatte. Da Rinderfilet nun auch nicht unbedingt nach Herr Rügers Geschmack ist, wurde nur noch schnell ein tolles Côte de Boeuf vom MdV besorgt und kurz darauf der Grill auf Temperatur gebracht. Während das Steak auf dem Rost zischte, wurden die Garnelen vorbereitet und zum Abschluss eines tollen Tages mit Genuss verspeist. Was will man mehr?

Zutaten.

Das Fleisch und die Garnelen:

1 Côte de Boeuf (ca. 1 kg)

2 Riesengarnelen

Abrieb von einer Bio-Zitrone

Frischer Knoblauch

Olivenöl

Salz

 

Für die Mojo:

3 rote Paprika

1 Knoblauchzehe

3 EL Olivenöl

Salz

Geräuchertes Paprikapulver

Pfeffer

Zucker

 

Für das Erbsenpüree:

250 g Erbsen (aus der Tiefkühltruhe)

250 g Kartoffeln

50 g  Butter

100 ml Milch

Muskat

Salz

 Pfeffer

 

Für die Deko:

Speck

kleine Kräutersaitlinge

Petersilienblätter

Pflanzenöl

Salz

Pfeffer

Zubereitung.

Die Mojo. Zunächst die Paprikas halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die halbierten Paprikas nun entweder im Ofen mit der Grillfunktion oder auf dem Grill mit direkter Hitze garen. Die Schale der Paprikas darf ruhig schwarz werden, da diese im nachfolgenden Schritt abgezogen werden soll. Die Paprikahälften nach dem Grillen häuten und grob zerteilen. Den Knoblauch schälen und mit den Paprikastücken und etwas Olivenöl in einer Mulinette oder einem Mixer zu einer homogenen Soße pürieren. Um die Konsistenz der Soße kontrollieren zu können, empfiehlt es sich, das Öl nach und nach zuzugeben. Mit Salz, Zucker, Pfeffer und dem Paprikapulver abschmecken. 

 

Das Püree. Die Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und in Salzwasser garen. Die Erbsen mit etwas Wasser in Topf geben und garen. Wenn die Kartoffeln gar sind, das Wasser abgießen und den Topf mit den Kartoffeln kurz auf die noch heiße Herdplatte stellen, damit das Restwasser verdampfen kann. Die Kartoffeln nun mit einem Kartoffelstampfer zu Kartoffelstampf verarbeiten. Die Milch und die Butter zu den Erbsen geben und alles zu einer sämigen Masse pürieren. Die Masse unter den Kartoffelstampf heben und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

 

Das Fleisch und die Garnelen. Das Fleisch ca. 30 Minuten vor dem Anbraten oder Grillen aus dem Kühlschrank holen und salzen. Die Garnelen mit einem kleinen Schnitt auf der Oberseite des Schwanzes entdarmen. Nun etwas Olivenöl, Salz und Limettenabrieb vermischen und mit einer Scheibe frischen Knoblauch in eine ofenfeste Schale geben. Das Fleisch nun scharf anbraten oder angrillen und bei ca. 120 °C indirekter Hitze auf den gewünschten Gargrad ziehen und anschließend ruhen lassen. Die Garnelen nun entweder mit dem Fleisch im Ofen garen oder aber auf dem Grill. 

 

Die Deko. Für die Deko einfach die Pilze mit etwas Butter und dem Speck in einer Pfanne anbraten und die Petersilienblätter mit etwas Olivenöl marinieren und in der Mikrowelle auf höchster Stufe knusprig backen.


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