Aus der rügerschen Versuchsküche: Makrelen zum Fischfreitag.

Surprise, surprise! Es gibt Dinge, die man einfach versuchen muss. So auch die bei Kitchen Impossible gesehenen essbaren Steine. Doch vorweg sei gesagt, dass es zwar interessant war und Spaß gemacht hat, diesen kleinen Ausflug in die Küche der Profis zu unternehmen, doch eigentlich auch eine stinknormale Kartoffeln ihren Zweck bei diesem Gericht voll erfüllt. Nachdem Herr Rüger sich entschieden hatte, was es zu den essbaren Steinen geben wird und die Logistik abgeschlossen war, ging es dann auch schon los in der Rüger'schen Versuchsküche. Überraschenderweise war das Kochen allerdings recht schnell vorbei, denn - und das wird mir hier sicher wieder niemand glauben - dieses Gericht lässt sich super einfach und super schnell nachbasteln! In diesem Sinne wünscht Herr Rüger schon einmal ein erholsames Wochenende und ist gespannt, wer sich an die essbaren Steine wagt oder am Ende doch lieber normale Kartoffeln ist.

Zutaten.

(für zwei Personen)

 

2 Makrelen

4 Jakobsmuscheln

 

Für die essbaren Steine:

10 Kartoffeln (am besten Drillinge)

60 ml Kaolin

40 g Laktose

2 Kohletabletten

1 TL Salz

ca. 80 ml Wasser

 

Für den Schwamm:

1 Bund Petersilie

4 EL Olivenöl

30 g Mehl

4 Eier

Salz

Pfeffer

 

Für die Pumpernickelerde:

3 Scheiben Pumpernickel

Zubereitung.

  1. Die essbaren Steine. Für die essbaren Steine zunächst die Kartoffeln in Salzwasser kochen und auskühlen lassen. Nun in einer Schüssel das Kaolin, die Laktose, das Wasser, die zuvor zerstoßenen Kohletabletten und das Salz zu einer zähen Masse vermengen. Die Katoffeln nacheinander auf einen Zahnstocher spießen und durch die Masse ziehen, bis die Kartoffeln vollständig bedeckt sind. Die so verkleideten Kartoffeln bei ca. 50°C im Ofen trocknen, bis die Hülle aushärtet.
  2. Die Pumpernickelerde. Für dei Pumpernickelerde wird das Pumpernickel fein zerbröselt und auf einem Backpapier im Ofen getrocknet. Dies geht wunderbar zusammen mit den oben beschriebenen Kartoffeln.
  3. Die Makrelen. Die Makrelen zunächst filetieren. Hierzu mit einem schmalen Messer schräg hinter dem Kopf einschneiden, das Messer in Richtung Schwanz drehen und an der Mittelgräte entlang schneiden. Hat man das Filet von der Mittelgräte gelöst, kann man es weiter zuschneiden (bspw. die Brustgräten mit dem Bauchlappen entfernen) und die Stehgräten mit einer Grätenzange entfernen. Die Makrelenfilets kann man nun erst einmal zur Seite legen, bis sie später mit Salz und Pfeffer gewürzt und in einer Pfanne auf der Hautseite angebraten werden.
  4. Der Schwamm. Für den Schwamm wird zunächst aus der Petersilie und dem Olivenöl ein dünnes Pesto hergestellt. Dieses wird dann mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verrührt und in einem hohen Gefäß in der Mikrowelle ca. 60 Sekunden bei ca. 700 Watt gebacken. Der Teig vervielfacht hierbei sein Volumen.
  5. Anrichten. Wenn die Makrelenfilets und die Jakobsmuscheln gebraten sind, muss nun nur noch angerichtet werden. Hierbei sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt.

 


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