Ente gut, alles gut: Ente mit Kartoffelfüllung und Rotkohl.

Ente gut, alles gut. Nachdem pünktlich zum Martinstag, wenn all die Kinder singend mit ihren Laternen durch die Straßen ziehen, die Kälte Einzug in Deutschland gehalten hat und wohl so mancher schon in den Genuss der Martinsgans gekommen ist, wird es auch bei Herr Rüger Zeit für etwas Winterliches. Eine Gans war Herr Rüger etwas zu groß, sodass auf dem Höchster Markt eine wunderbare Flugente den Weg in den Einkaufskorb fand und anschließend mit einer Kartoffelfüllung und Rotkohl im Rügerschen Ofen landete. Die günstige Gelegenheit wurde dann auch gleich genutzt um Rotkohl für die nächsten 23 Jahre einzukochen und nach dem Verknuspern der Ente einen Verdauungswhisky zu trinken. In diesem Sinne wünscht euch Herr Rüger viel Spaß in der kalten Jahreszeit. Wem die Ente mit Rotkohl etwas zu traditionell ist, kann sich auch an der von Herr Rüger bereits getesteten Pekingente versuchen. Die Zubereitung der Pekingente ist zwar etwas aufwändiger als die ihrer deutschen Verwandten, lohnt sich aber allemal. In diesem Sinne: viel Spaß beim Nachkochen!

Zutaten.

(für zwei Personen)

 

Für die Ente:

1 Ente

500 g Kartoffeln

150 g Speck

3 EL Petersilie (fein gehackt)

1 Ei

Salz

Pfeffer

Muskat

 

Für das Rotkraut:

250 ml Rotwein

3 EL Entenschmalz

5 EL Weinessig

1 Rotkohl

2 Äpfel

1 Zwiebel

5 Wacholderbeeren

2 Lorbeerblätter

1 Stange Zimt

Salz

Pfeffer

Zucker

 

 

Zubereitung.

Die Füllung. Für die Füllung zunächst die Kartoffeln in Salzwasser kochen und die gekochten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken. Den Speck in Würfel oder Streifen schneiden und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze auslassen und kross braten. Den Speck mit dem ausgetretenen Fett, das Ei und die Petersilie zu den gepressten Kartoffeln geben und alles zu einer glatten Masse verkneten. Ist der Teig zu weich, kann mit Kartoffelmehl eine festere Konsitenz erzeugt werden. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und zur Seite stellen.

 

Die Ente. Die Ente säubern und abtrocknen. Ca. 1-2 Liter Wasser aufkochen und die Ente damit zwei bis drei Mal übergießen, um diese etwas zu entfetten. Die Ente abtrocknen lassen. Wenn die Ente trocken ist, kann sie von innen und aussen gewürzt und anschließend mit der Kartoffelfüllung gestopft werden. Es gilt zu beachten, dass die Füllung beim Garen noch etwas aufgeht, sodass man die Ente nicht allzu fest füllen sollte. Die Ente nun nach dem Füllen bridieren und in den auf 130 °C vorgeheizten Ofen schieben. Die Ente ca. 3 Stunden bei dieser Temperatur garen. Nach dem Niedertemperaturgaren kann die Ente nochmals mit etwas Butter bestrichen werden, bevor sie bei 200°C noch ca. 45 Minuten im Ofen ausbackt, bis die Haut knusprig ist. Die Garzeiten können je nach Größe der Ente variieren.

 

Der Rotkohl. Den Rotkohl von den äußeren Deckblättern befreien, vierteln und den Strunk herausschneiden. Den Kohl nun mit einem scharfen Messer oder einem V-Hobel in feine Streifen schneiden. Die Äpfel und die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.  Die Äpfel, die Zwiebel und die Gewürze in Butter anschwitzen und den Rotkohl zugeben. Nach kurzem Andünsten mit Rotwein ablöschen und den Essig zugeben. Den Rotkohl nun bei geringer Hitze in etwa so lange wie die Ente garen. Zum Schluss mit Salz, Zucker, Pfeffer und etwas Entenschmalz abschmecken.


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