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Meaty Christmas: Schwäbischer Zwiebelrostbraten mit Spätzle.

Advent, Advent. Eben war es noch Spätsommer und man hat sich über die ersten Pakete Spekulatius in den Supermärkten lustig gemacht und heute ist es schon wieder soweit und man darf das erste Türchen des Adventskalenders öffnen. Das Jahr nähert sich nun mit schnellen Schritten dem Ende und wir alle sind gespannt, wie es zu Ende gehen wird und vor allem, was das neue Jahr bringen wird. Heute geht es daher um ein Gericht, dass zumindest mir immer als kulinarischer Ankerpunkt dient und unabhängig von der Jahreszeit und dem Weltgeschehen einfach immer ein Highlight ist. Insbesondere am ersten Weihnachtsfeiertag darf es aber aus sentimentalen Gründen keinesfalls fehlen.

Zutaten.

(für 2 Personen)

 

Für den Rostbraten:

2 ca. 3 cm dicke Scheiben vom Roastbeef oder Entrecôte

2 große Metzgerzwiebeln (oder nach Belieben auch mehr)

Salz

 

Für die Soße:

1 kg Markknochen, Ochsenschwanz oder Suppenknochen

1/2 Sellerieknolle

1/2 Stange Lauch

2 Karotten

2 Zwiebeln

500 ml Rinderbrühe

500 ml Rotwein

1 EL Tomatenmark

etwas kalte Butter

etwas Mehl

Thymian

Salz

Pfeffer

 

Für die Spätzle:

250 g Mehl

2 Volleier

1 Eigelb

125 ml Wasser

1 TL Salz

Butter (optional)

2 EL Semmelbrösel (optional)

 

Zubereitung.

Die Soße. Die Knochen auf ein Backblech geben und im Backofen bei ca. 250 °C rösten. Sellerie, Karotten, Lauch und Zwiebeln in Würfel schneiden und mit etwas Öl in einem Bräter anschwitzen. Nun das Tomatenmark dazugeben und ebenfalls mit anschwitzen. Die gerösteten Knochen sowie alle Flüssigkeit auf dem Backblech zugeben und nach und nach mit Rotwein ablöschen. Nun die Brühe angießen und die Soße bei mittlerer Hitze ca. 4 Stunden kochen lassen. Die Soße nun durch ein Sieb passieren, Thymian hinzugeben und in einem Topf auf ca. die Hälfte einkochen. Zum Schluss nur noch Mehl und Butter vermischen, bis ein grober Teig entsteht und mit dem Schneebesen in die Soße einrühren. Die so gebundene Soße mit Salz und Pffer abschmecken und zur Seite stellen.

 

Die Spätzle. Das Mehl mit den Eiern, dem Wasser und Salz in eine Schüssel geben und mit einem Holzlöffel zu einer homogenen Masse verrühren. Je nach Belieben kann der Teig  durch Zugabe von Mehl oder Wasser dicker oder dünner angerührt werden. Den Teig nun "schlagen", bis er beginnt Blasen zu werfen. Den Teig nun durch eine Spätzlespresse direkt in kochendes Salzwasser drücken (oder von einem feuchten Brett hineingeschaben). Schwimmen die Spätzle an der Oberfläche sind sie fertig und können mit einer Schaumkelle abgeschöpft werden. Die fertigen Spätzle können nun noch in Butter und mit den Semmelbröseln in einer Pfanne geschwenkt oder aber gleich nach dem Kochen serviert werden.

 

Das Fleisch und die Zwiebeln. Die Zwiebeln schälen, halbieren, in Ringe schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl goldbraun anschwitzen. Das Fleisch salzen, bei hoher Hitze in einer Pfanne von beiden Seiten scharf anbraten und im Ofen bis zum gewünschten Gargrad fertig garen. Das Fleisch sollte nach dem Garen auf jeden Fall noch einmal mindestens 5 Minuten ruhen.

 

Anrichten. Die gebundene Soße noch einmal durch ein Sieb gießen und entweder direkt zu den geschmelzten Zwiebeln geben oder aber beides separat zum Fleisch und den Spätzle servieren.


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