Herr Rüger findet das Steak im Heuhaufen!

A Heu! Schon oft hat Herr Rüger gesehen, wie Fleisch im Heu gegart wurde und so war es nur eine Frage der Zeit, bis auch in der Rügerschen Versuchsküche ein Heuballen auf der Arbeitsplatte lag und ein trockengereiftes Côte de Boeuf daneben. Nachdem die Fleischqualität des aus dem Entreôte eines Charolaisrindes geschnittenen Stückes wieder einmal keine Wünsche offen ließ, war dann nur noch die Frage nach den Beilagen zu klären. Nach einem kurzen Check war dann aber klar, dass es etwas asiatisch werden soll. Mit einer würzig-scharfen Wasabibutter, gegrilltem Pak Choi als lauwarmen Salat und Pellkartoffeln war dann auch das Ochsenkotelette in bester Dinnerbegleitung. Für Mehr Informationen zum Steakgrillen, schaut einfach in den bisherigen Beiträgen zum Thema "Steak" oder fragt den Metzger eures Vertrauens! Eine Gargradtabelle gibt es bei Herr Rüger natürlich auch.

Zutaten.

1 Côte de Boeuf (ca. 1 kg)

 

Für die Wasabibutter:

250 g Butter

6 TL Wasabipulver

4 TL Wasser

Salz

Koriandergrün (wer es mag)

 

Für den Pak-Choi:

3 Köpfe Pak Choi

2 Zehen Knoblauch

1 rote Zwiebel

1 EL Sesamöl

3 EL helle Sojasoße

1 EL dunkle Sojasoße

2 EL Olivenöl

Salz

Zucker

 

Außerdem:

Pellkartoffeln

2 Lagen Backpapier

Heu

Zubereitung.

  1. Die Wasabibutter. Für die Wasabibutter zunächst das Wasabipulver mit dem Wasser vermengen. Die Butter in Würfelschneiden und mit der angerührten Wasabipaste und ggf. Koriandergrün in einen Mixer geben und vermengen. Mit Salz abschmecken und kalt stellen.
  2. Der Pak Choi. Den Pak Choi zunächst waschen und dann dann der Länge nach halbieren. Die restlichen Zutaten in eine Schale geben und gut vermengen. Den Pak Choi einlegen und ca. 30 Minuten marinieren, bevor er später auf dem Grill bei hoher Temperatur gegrillt oder aber im Wok angebraten wird. Die Marinade kann mit einem Spritzer Reisessig oder Zitronensaft noch als Soße verwendet werden.
  3. Das Fleisch. Das Côte de Boeuf etwa 1 Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank holen. Nachdem es mit groben Salz bestreut wurde, kann das Fleisch dann in Heu gelegt und in zwei Bögen Backpapier gewickelt werden. Das Heu-Fleisch-Paket kann dann bei indirekter Hitze auf dem Grill gegart werden, bevor es aus dem Heu gehoben und bei direkter Hitze noch einmal scharf angegrillt wird. Man sollte daher darauf achten, das Fleisch eine Garstufe unter der gewünschten aus dem Heu zu nehmen und auch eine Ruhezeit von ca. 15 MInuten noch einzurechnen (hier waren es 47 °C im Kern, sodass nach dem Angrillen und Ruhen der Anschnitt bei einer Kerntemperatur von 54 °C erfolgen konnte).

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